Demobericht: „Es reicht“ am 13.03.2021 in Wiesbaden

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Am gestrigen Samstag besuchte ich die Demonstration „Es reicht“ im hessischen Wiesbaden. In fast allen deutschen Landeshauptstädten fanden an diesem Tag Demonstrationen unter diesem Motto statt. Meinen ursprünglichen Plan als Rheinland-Pfälzer die Veranstaltung in Mainz zu besuchen warf ich mit Näherrücken des Samstags über Bord und entschloss mich nach Wiesbaden zu fahren, da mir der Charakter und das Programm dieser Demonstration ungleich „rebellischer“ erschien als das Programm das in Mainz auf dem Plan stand, welches unter anderem einen Jerusalematanz vorsah…
Die Wiesbadener Demonstration kann als voller Erfolg gewertet werden. Auf den Reisinger Anlagen versammelten sich zwischen 2.500 bis 3.000 Demonstranten um ihrem Protest Gehör zu verschaffen. Der Hessische Rundfunk berichtete von 800 Teilnehmern, jedoch zeigen alleine die Bilder am Ende dieses Textes dass dies eine Wunschvorstellung der „Lügenpresse“ war…
Die Redner lieferten allesamt Top-Reden ab, was nicht überraschte bei den Namen die sich an diesem Tag die Ehre gaben. Sandra von „Wir sind viel mehr“, Silberjunge Thorsten Schulte, der bekannte baden-württembergische Landtagsabgeordnete Dr. Heinrich Fiechtner, Rechtsanwalt Holger Fischer, Schülerin Maya sowie Manfred Hübner von „Limburg steht auf“ schwangen starke Reden. Insbesondere Letzterer überraschte mit der Ankündigung nach der Veranstaltung Klage gegen die Bürgertestung einzureichen, nachdem er zuletzt schon die 15km-Regel in seiner Region kippte. Zu Schülerin Maya ist meinerseits noch zu sagen dass ich es in der Regel nicht begrüße wenn junge Menschen auf solchen Veranstaltungen „instrumentalisiert“ werden. In ihrem Fall merkte man jedoch dass sie aus freien Stücken auftrat und dass es ihr ein wichtiges Anliegen war auf ihre Situation aufmerksam zu machen. So fügte sie sich sehr gut ein in die Reihe der starken Redner an diesem Tag und erntete verdienten Applaus und Respekt der Zuhörer.
Wiesbaden/Hessen: Stark gemacht – weiter so!

Dr. Fiechtner stimmte die Hymne an