Projekt shalk - Selbsthilfegruppenarbeit bei Aphasie zur Steigerung der Lebensqualität und Kompetenz

shalk ist ein Verbundprojekt der Katholischen Hochschule Mainz und der Hochschule Fresenius Idstein zur Unterstützung der Selbsthilfearbeit bei Aphasie. Diese ist meist Folge eines Schlaganfalls. Sie führt zu Einbußen in Teilhabe und Lebensqualität.

Selbsthilfegruppen können zur Verbesserung von Selbst-ständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität beitragen.

shalk bietet eine Schulung für Menschen mit Aphasie an, in der Betroffene Kompetenzen zur Übernahme der Leitung von Selbsthilfegruppen erlernen. Die Schulung ist an die sprachlichen Fähigkeiten von Menschen mit Aphasie angepasst. Nach erfolgter Schulung unterstützt das Projekt shalk die Betroffenen darüber hinaus bei der Umsetzung.

Für die Angehörigen findet parallel dazu  ein Angebot  zum Austausch in einer Gruppe mit anderen Angehörigen statt. Hierzu wird zu Beginn eine Einführung angeboten.

 

Mit shalk erfolgt erstmalig die Konzeption und Überprüfung einer individuell angepassten Anleitung zur eigenverantwortlichen Selbsthilfegruppenarbeit bei Aphasie. Damit sollen stark therapeutisch-professionell unterstützte Aphasie-Selbsthilfegruppen sukzessive abgelöst werden. Mit dem parallelen Unterstützungsangebot für Angehörige gibt es erstmals die konsequente Verknüpfung von Selbsthilfe für Betroffene mit einem Angehörigenangebot.

 

Ziele

 

  • Entwicklung und Überprüfung einer Schulung für Betroffene
  • Gründung neuer Selbsthilfegruppen
  • Einführung eines parallelen Gruppenangebots für Angehörige
  • Begleitung der Gruppen
  • Nachhaltige Etablierung des Projekts
  • Etablierung einer Weiterbildungsmaßnahme für SprachtherapeutInnen, die sie zu AnleiterInnen für Betroffene zur selbst organisierten Selbsthilfe ausbildet

 

 

Aufbau

 

Schulung:

Die Schulung für jeweils 8 Menschen mit Aphasie umfasst 1 Wochenende.

Gleichzeitig erhalten die Angehörigen eine Einführung.

 

Nach der Schulung:

Die Selbsthilfegruppen und die Angehörigengruppen treffen sich 1 Mal im Monat. Es erfolgt eine 6-monatige intensive Begleitung durch das Projekt shalk. Danach arbeiten die Gruppen 6 Monate möglichst selbständig weiter.

 

 

 

Kurzbeschreibung shalk
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Description of the project shalk
Description of the project shalk.pdf
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Auftaktveranstaltung shalk am 8. Juli 2016

Am Freitag, 08. Juli 2015, haben wir den Start des Forschungsprojekts shalk mit Betroffenen, Angehörigen, KooperationspartnerInnen, vielen UnterstützerInnen und Gästen gefeiert. Nach der Begrüßung durch den Rektor der Katholischen Hochschule Mainz, Prof. Dr. Martin Klose und einer kurzen Vorstellung des Projekts konnten in einer Podiumsdiskussion mit Betroffenen, Angehörigen und TherapeutInnen, die in der Selbsthilfe aktiv sind, wichtige Hinweise für die Konzeption der Schulung und die weitere Begleitung in der Selbsthilfe gewonnen werden.

 

Photos zur Veranstaltung finden Sie in unserer Galerie.

 

Einen ausführlicheren Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier:

 

Auftakt shalk.pdf
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